Musikalische Weinprobe

29.05.2013 - 19:00

Weinprobe 2013


Weinprobe am Abend vor Fronleichnam

Wie schon in den vergangenen Jahren, findet im Rahmen des diesjährigen Kulturprogramms Nordenstadt wieder eine Weinprobe im rustikalen Innenhof unter dem Torhaus des ehemals zum Kloster Eberbach gehörenden Erbacher Hofes, Heerstraße 15 in Wiesbaden-Nordenstadt, statt (in Zusammenarbeit mit dem Vereinsring Nordenstadt und dem Kulturamt Wiesbaden).

Termin: Mittwoch, der 29. Mai 2013 um 19 Uhr (Abend vor Fronleichnam)

Dr. sc. agr. Matthias Lawall präsentiert insges. mindestens 11 rote und weiße Weine des Weingutes Lawall aus der Rotweingemeinde Gundersheim/Rheinhessen. Dort betreibt der promovierte Vollblutwinzer Matthias Lawall, gleichzeitig Organist und Chorleiter, seinen 7ha-Betrieb. Er baut 28 z. T. ausgefallene Rebsorten an, deren Trauben ausschließlich handgelesen werden.

Die Karte kostet 25 € und beinhaltet außer der Weinprobe einen Winzerteller mit reichlich Bauernbrot.

Insgesamt 70 Karten sind bei folgenden Vorverkaufsstellen zu haben solange der Vorrat reicht:

 

Kartenvorverkauf bis einschließlich 25. Mai 2013:

  • Wiesbaden-Nordenstadt: Das Lädchen, Stolberger Str. 43
  • Wiesbaden: Musikalien Petroll, Marktplatz 5
  • Kelsterbach: Schreibwaren Hardt, Marktstraße 3

Meditative Karfreitagsmusik - vor 34 Jahren von Rainer Noll begründet

Erschienen in „Kelsterbach Aktuell", 12.4.2013

Rainer Noll, der Kantor der St. Martinsgemeinde in Kelsterbach, spielte 1979 seine erste Karfreitagsmusik an der Orgel der St. Martinskirche. Später nahm er auch gelegentlich Gesangssolisten und weitere Instrumente hinzu.

In diesem Jahr bestritt er die „Musikalische Meditation zur Todesstunde Jesu" wieder allein an der wunderbaren Förster & Nicolaus-Orgel, ergänzt durch die Lesungen der Passionsgeschichte durch Pfarrvikarin Inga von Gehren. Werke von Johann Seb. Bach umrahmten die feierliche Stunde. Ganz dem Tag angemessen, begann Noll mit dem in „Grautönen" gehaltenen Präludium und Fughette d-moll, Bachwerkeverzeichnis (BWV) 899. Es folgten das ursprünglich für Laute komponierte Präludium c-moll BWV 999 und die Fughette c-moll BWV 961, die sich beide, wie das vorherige Werk, unter Bachs Klavierwerken finden, aber gerade auf der Orgel einen besonderen Reiz entfalten.

Musikalische Meditation zur Todesstunde Jesu

Karfreitag

Wie schon in den vergangenen Jahren, so lädt die St. Martinsgemeinde auch in diesem Jahr wieder zu einer

Musikalischen Meditation zur Todesstunde Jesu

am Karfreitag, dem 29. März 2013, um 15 Uhr

in der St. Martinskirche zu Kelsterbach.

 

Diese Passionsmusiken an Karfreitag hat Kantor Rainer Noll vor 34 Jahren begründet.

Diesmal spielt er Orgelwerke zur Passionszeit aus drei Epochen (Barock, Romantik und Moderne) von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms und Lothar Graap.

Die Lesungen hält Pfarrvikarin Inga von Gehren.

 

Diese Musikalische Meditation zu Jesu Leiden und Sterben bietet eine intime Alternative zu den großen Passionsaufführungen.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang  wird um eine Spende für die Kirchenmusik gebeten.

30. Abendmusik zum Weihnachtsmarkt - Vorweihnachtlicher musikalischer Glanz

(erschienen in „Kelsterbach Aktuell“, 14.12.2012)

1Im Jahr seines 40jährigen Amtsjubiläums als Kantor an St. Martin in Kelsterbach konnte Rainer Noll am 8.12. seine 30. Abendmusik zum Weihnachtsmarkt spielen und dirigieren. Ob man in Kelsterbach auch nur ahnt, welche musikalischen „Highlights“ sich in St. Martin ereignen, kann man sich fragen, aber von einem weiß man bestimmt, dass er sie erkennt und aus vollem Herzen schätzt: Stadtrat Ernst Freese. Und er bekennt dies auch öffentlich: „Da sprechen andere heute schon nach fünf Jahren von einer ,Tradition’ und lassen sich feiern, hier aber hat einer 30 Jahre lang Konzerte auf bleibend hohem Niveau angeboten,“ würdigte er Nolls Weihnachtsmusiken (und dies sind nicht die einzigen Musikereignisse). Auch, dass es für den Fleiß und das Engagement des Kantors spricht, dass in den 30 Jahren fast keine Wiederholung vorkam, hob er hervor. Auch das besonders reichhaltige Jubiläumsprogramm bestand wieder ausschließlich aus Neueinstudierungen.

Orgelfahrt nach Regensburg

30.08.2013 - 16:00

1Orgelfahrt 2013 mit Rainer Noll (Kantor im Dekanat Rüsselsheim) vom Freitag, dem 30.8. bis Sonntag, dem 1.9.2013 (3 Tage, 2 Übernachtungen) nach Regensburg (neue Domorgel und andere) und Ebrach (prächtige Zisterzienserabtei mit drei historischen Orgeln); evtl. Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen bei Staffelstein.

Freitag, 30.8.2013: Abfahrt 16 Uhr in Rüsselsheim (Theater, kostenlose Parkmöglichkeit) nach Regensburg (freier Abend),

Samstag, 31.8.2013: Orgeln in Regensburg, Stadtbummel

Sonntag, 1.9.2013: Messe im Dom und Domorgel mit Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber, Zwischenstopp im Kloster Ebrach (im Steigerwald zwischen Bamberg und Würzburg) mit fränkischem Abendessen und/oder alternativ Bruckners 6. Symphonie A-dur in der Abteikirche mit der Philharmonie Festiva (München) unter Gerd Schaller von 17 bis 18 Uhr (Eintritt 24 €, wird vom Bayerischen Rundfunk live mitgeschnitten),

Abendmusik zum Weihnachtsmarkt 2012

„Abendmusik zum Weihnachtsmarkt"
in St. Martin Kelsterbach
Plakat

Auch in diesem Jahr findet wieder eine Abendmusik zum Weihnachtsmarkt  am Samstag, dem 8. Dezember 2012, um 20 Uhr in der St. Martinskirche zu Kelsterbach statt. 

Dies ist die 30. Abendmusik zum Weihnachtsmarkt, die im Jahr des 40jährigen Amtsjubiläums von Rainer Noll als Kantor an St. Martin wieder einen Anlass für ein kleines Jubiläum bietet. Er begründete diese Konzertreihe 1982, die seitdem unter seiner Leitung steht. Gerade erhielt Rainer Noll die ehrenvolle Einladung, im Geburtshaus von Georg Friedrich Händel in Halle/Saale einen Vortrag in der Reihe „Musik hinterfragt" zu halten. 

Es singen und spielen Carla Hussong (Köln), Sopran, Prof. Martin Nitz (Hamburg), Blockflöte, und das „Mainische Collegium Musicum" unter der Leitung von Rainer Noll, der auch die Solo-Orgel spielt (Continuo-Orgel: Martin Schlotz).

Auf dem Programm stehen neben Arien von Bach und Händel die Kantate „Es stehe Gott auf" von Johann Philipp Krieger (1649 - 1725), das Orgelkonzert Nr. 3 D-dur von Franz Xaver Brixi (1732 - 1771), Blockflötenkonzerte von Alessandro Scarlatti (1660 - 1725) und Michel Corrette (1709 - 1795) sowie Werke von Lothar Graap (geb. 1933).

Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Kirchenmusik an St. Martin wird gebeten.

Verbinden Sie einen Bummel über den von der St. Martinsgemeinde auf dem Kindergartengelände ausgerichteten Weihnachtsmarkt mit einem Besuch dieser Abendmusik als krönenden Abschluss.

Am Ausgang werden wieder CDs mit Aufnahmen früherer Weihnachtsmarktmusiken angeboten, die sich als sehr persönliches Weihnachtsgeschenk eignen.

Veranstalter: Magistrat der Stadt Kelsterbach und St. Martinsgemeinde

Im Anhang finden Sie das Programm und die Liedtext sowie Informationen zu den Komponisten.

Zum Tode von Pfarrer Max Beck

Rundmail vom 24.9.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde und Bekannte, die Max Beck vielleicht von manchen Feiern und Konzerten oder auch nur Erzählungen kannten,

gerade traf die traurige Nachricht ein, dass Pfarrer Max Beck (30.3.1934 - 22.9.2012) am vergangenen Samstag im Advena-Hospiz in Wiesbaden-Erbenheim seiner schweren Krebserkrankung erlegen ist.

Musicalisches Opfer

„Musicalisches Opfer" - Vortrag zum 35. Bachkonzert am 29.7.2012

von Rainer Noll

 

Friedrich II. von Preußen (1712 - 1786)

Sonate e-moll für Traversflöte und Basso continuo

Grave - Allegro assai - Presto

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren, von dieser galanten Musik wurden Sie soeben hier begrüßt, und ich begrüße hier im Gegenzug ganz herzlich die Solisten des heutigen Abends. -

Es war ein wahrhaft königlicher Gruß, denn kein Geringerer als Preußens König Friedrich II. hat diese Musik komponiert. Ich denke, man muss lange suchen, einen König zu finden, der neben seinen Regierungsgeschäften - und denen widmete er sich akribisch! - persönlich als Flötist mit seinem Orchester musizierte und darüber hinaus noch über 120 solcher Sonaten zu Papier gebracht hat, dazu noch 4 Flötenkonzerte mit Orchester. Um dies alles zu schaffen, stand er um 4 Uhr auf und ging um Mitternacht zu Bett. Welch eine Begabung! Ein wahrer Musensohn ... denkt man.

35. Bach-Konzert in St. Martin - ein musikalisches Opfer

Die Kritik ist am 10.8.2012 in Kb. Aktuell erschienen

Rainer Noll 40 Jahre Kantor an St. Martin in Kelsterbach

Am Abend des 7. Mai im Jahre 1747 kam es in Potsdam zu einer denkwürdigen Begegnung. Der „alte Bach“ (62), wie er damals schon genannt wurde, traf den jungen Friedrich II. von Preußen (35), der selbst musizierte und komponierte. Er gab Bach ein Thema, über das dieser vor seinen versammelten Hofmusikern - die besten, die damals zu haben waren - eine dreistimmige Fuge improvisierte. Um zu sehen, wie weit er das Spiel treiben könnte, wünschte Friedrich nun eine sechsstimmige Fuge - und da musste selbst ein Bach passen, hatte er doch noch nie ein solche Fuge für Cembalo auch nur geschrieben. Der König hatte Bach aufs Glatteis geführt und ihm eine Niederlage verpasst, wie er sie noch nie erlebt hatte. Bach revanchierte sich, indem er gleich nach seiner Rückkehr nach Leipzig das „königliche Thema“ nach allen Regeln seiner kontrapunktischen Kunst ausarbeitete (einschließlich der sechsstimmigen Fuge), eine versteckte Botschaft einarbeitete und dem König als „Musicalisches Opfer“ widmete.

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