Wie schon in den vergangenen Jahren, findet im Rahmen des diesjährigen Kulturprogramms Nordenstadt wieder eine Weinprobe im rustikalen Innenhof unter dem Torhaus des ehemals zum Kloster Eberbach gehörenden Erbacher Hofes, Heerstraße 15 in Wiesbaden-Nordenstadt, statt (in Zusammenarbeit mit dem Vereinsring Nordenstadt und dem Kulturamt Wiesbaden).
Termin: Mittwoch, der 29. Mai 2013 um 19 Uhr (Abend vor Fronleichnam)
Dr. sc. agr. Matthias Lawall präsentiert insges. mindestens 11 rote und weiße Weine des Weingutes Lawall aus der Rotweingemeinde Gundersheim/Rheinhessen. Dort betreibt der promovierte Vollblutwinzer Matthias Lawall, gleichzeitig Organist und Chorleiter, seinen 7ha-Betrieb. Er baut 28 z. T. ausgefallene Rebsorten an, deren Trauben ausschließlich handgelesen werden.
Die Karte kostet 25 € und beinhaltet außer der Weinprobe einen Winzerteller mit reichlich Bauernbrot.
Insgesamt 70 Karten sind bei folgenden Vorverkaufsstellen zu haben solange der Vorrat reicht:
Kartenvorverkauf bis einschließlich 25. Mai 2013:
Im Rückblick:
Hörproben
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Rainer Noll
Erschienen in „Kelsterbach Aktuell", 12.4.2013
Rainer Noll, der Kantor der St. Martinsgemeinde in Kelsterbach, spielte 1979 seine erste Karfreitagsmusik an der Orgel der St. Martinskirche. Später nahm er auch gelegentlich Gesangssolisten und weitere Instrumente hinzu.
In diesem Jahr bestritt er die „Musikalische Meditation zur Todesstunde Jesu" wieder allein an der wunderbaren Förster & Nicolaus-Orgel, ergänzt durch die Lesungen der Passionsgeschichte durch Pfarrvikarin Inga von Gehren. Werke von Johann Seb. Bach umrahmten die feierliche Stunde. Ganz dem Tag angemessen, begann Noll mit dem in „Grautönen" gehaltenen Präludium und Fughette d-moll, Bachwerkeverzeichnis (BWV) 899. Es folgten das ursprünglich für Laute komponierte Präludium c-moll BWV 999 und die Fughette c-moll BWV 961, die sich beide, wie das vorherige Werk, unter Bachs Klavierwerken finden, aber gerade auf der Orgel einen besonderen Reiz entfalten.
Wie schon in den vergangenen Jahren, so lädt die St. Martinsgemeinde auch in diesem Jahr wieder zu einer
Musikalischen Meditation zur Todesstunde Jesu
am Karfreitag, dem 29. März 2013, um 15 Uhr
in der St. Martinskirche zu Kelsterbach.
Diese Passionsmusiken an Karfreitag hat Kantor Rainer Noll vor 34 Jahren begründet.
Diesmal spielt er Orgelwerke zur Passionszeit aus drei Epochen (Barock, Romantik und Moderne) von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms und Lothar Graap.
Die Lesungen hält Pfarrvikarin Inga von Gehren.
Diese Musikalische Meditation zu Jesu Leiden und Sterben bietet eine intime Alternative zu den großen Passionsaufführungen.
Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Kirchenmusik gebeten.(erschienen in „Kelsterbach Aktuell“, 14.12.2012)
Im Jahr seines 40jährigen Amtsjubiläums als Kantor an St.
Martin in Kelsterbach konnte Rainer Noll am 8.12. seine 30.
Abendmusik zum Weihnachtsmarkt spielen und dirigieren. Ob
man
in
Kelsterbach
auch
nur
ahnt,
welche
musikalischen „Highlights“ sich in St. Martin ereignen, kann
man sich fragen, aber von einem weiß man bestimmt, dass er
sie erkennt und aus vollem Herzen schätzt: Stadtrat Ernst
Freese. Und er bekennt dies auch öffentlich: „Da sprechen
andere heute schon nach fünf Jahren von einer ,Tradition’ und
lassen sich feiern, hier aber hat einer 30 Jahre lang Konzerte
auf bleibend hohem Niveau angeboten,“ würdigte er Nolls
Weihnachtsmusiken (und dies sind nicht die einzigen
Musikereignisse). Auch, dass es für den Fleiß und das
Engagement des Kantors spricht, dass in den 30 Jahren fast keine Wiederholung vorkam, hob er
hervor. Auch das besonders reichhaltige Jubiläumsprogramm bestand wieder ausschließlich aus
Neueinstudierungen.
Orgelfahrt 2013 mit Rainer Noll (Kantor im Dekanat Rüsselsheim) vom
Freitag, dem 30.8. bis Sonntag, dem 1.9.2013 (3 Tage, 2 Übernachtungen)
nach Regensburg (neue Domorgel und andere) und Ebrach (prächtige
Zisterzienserabtei mit drei historischen Orgeln); evtl. Wallfahrtskirche
Vierzehnheiligen bei Staffelstein.
Freitag, 30.8.2013: Abfahrt 16 Uhr in Rüsselsheim (Theater, kostenlose Parkmöglichkeit) nach Regensburg (freier Abend),
Samstag, 31.8.2013: Orgeln in Regensburg, Stadtbummel
Sonntag, 1.9.2013: Messe im Dom und Domorgel mit Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber, Zwischenstopp im Kloster Ebrach (im Steigerwald zwischen Bamberg und Würzburg) mit fränkischem Abendessen und/oder alternativ Bruckners 6. Symphonie A-dur in der Abteikirche mit der Philharmonie Festiva (München) unter Gerd Schaller von 17 bis 18 Uhr (Eintritt 24 €, wird vom Bayerischen Rundfunk live mitgeschnitten),
Auch in diesem Jahr findet wieder eine Abendmusik zum Weihnachtsmarkt am Samstag, dem 8. Dezember 2012, um 20 Uhr in der St. Martinskirche zu Kelsterbach statt.
Dies ist die 30. Abendmusik zum Weihnachtsmarkt, die im Jahr des 40jährigen Amtsjubiläums von Rainer Noll als Kantor an St. Martin wieder einen Anlass für ein kleines Jubiläum bietet. Er begründete diese Konzertreihe 1982, die seitdem unter seiner Leitung steht. Gerade erhielt Rainer Noll die ehrenvolle Einladung, im Geburtshaus von Georg Friedrich Händel in Halle/Saale einen Vortrag in der Reihe „Musik hinterfragt" zu halten.
Es singen und spielen Carla Hussong (Köln), Sopran, Prof. Martin Nitz (Hamburg), Blockflöte, und das „Mainische Collegium Musicum" unter der Leitung von Rainer Noll, der auch die Solo-Orgel spielt (Continuo-Orgel: Martin Schlotz).
Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Kirchenmusik an St. Martin wird gebeten.
Verbinden Sie einen Bummel über den von der St. Martinsgemeinde auf dem Kindergartengelände ausgerichteten Weihnachtsmarkt mit einem Besuch dieser Abendmusik als krönenden Abschluss.
Am Ausgang werden wieder CDs mit Aufnahmen früherer Weihnachtsmarktmusiken angeboten, die sich als sehr persönliches Weihnachtsgeschenk eignen.
Veranstalter: Magistrat der Stadt Kelsterbach und St. Martinsgemeinde
Im Anhang finden Sie das Programm und die Liedtext sowie Informationen zu den Komponisten.
Rundmail vom 24.9.2013
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Bekannte, die Max Beck vielleicht von manchen Feiern und Konzerten oder auch nur Erzählungen kannten,
gerade traf die traurige Nachricht ein, dass Pfarrer Max Beck (30.3.1934 - 22.9.2012) am vergangenen Samstag im Advena-Hospiz in Wiesbaden-Erbenheim seiner schweren Krebserkrankung erlegen ist.
„Musicalisches Opfer" - Vortrag zum 35. Bachkonzert am 29.7.2012
von Rainer Noll
Friedrich II. von Preußen (1712 - 1786)
Sonate e-moll für Traversflöte und Basso continuo
Grave - Allegro assai - Presto
Meine sehr verehrten Damen und Herren, von dieser galanten Musik wurden Sie soeben hier begrüßt, und ich begrüße hier im Gegenzug ganz herzlich die Solisten des heutigen Abends. -
Es war ein wahrhaft königlicher Gruß, denn kein Geringerer als Preußens König Friedrich II. hat diese Musik komponiert. Ich denke, man muss lange suchen, einen König zu finden, der neben seinen Regierungsgeschäften - und denen widmete er sich akribisch! - persönlich als Flötist mit seinem Orchester musizierte und darüber hinaus noch über 120 solcher Sonaten zu Papier gebracht hat, dazu noch 4 Flötenkonzerte mit Orchester. Um dies alles zu schaffen, stand er um 4 Uhr auf und ging um Mitternacht zu Bett. Welch eine Begabung! Ein wahrer Musensohn ... denkt man.
Rainer Noll 40 Jahre Kantor an St. Martin in Kelsterbach
Am Abend des 7. Mai im Jahre 1747 kam es in Potsdam zu einer denkwürdigen Begegnung. Der „alte Bach“ (62), wie er damals schon genannt wurde, traf den jungen Friedrich II. von Preußen (35), der selbst musizierte und komponierte. Er gab Bach ein Thema, über das dieser vor seinen versammelten Hofmusikern - die besten, die damals zu haben waren - eine dreistimmige Fuge improvisierte. Um zu sehen, wie weit er das Spiel treiben könnte, wünschte Friedrich nun eine sechsstimmige Fuge - und da musste selbst ein Bach passen, hatte er doch noch nie ein solche Fuge für Cembalo auch nur geschrieben. Der König hatte Bach aufs Glatteis geführt und ihm eine Niederlage verpasst, wie er sie noch nie erlebt hatte. Bach revanchierte sich, indem er gleich nach seiner Rückkehr nach Leipzig das „königliche Thema“ nach allen Regeln seiner kontrapunktischen Kunst ausarbeitete (einschließlich der sechsstimmigen Fuge), eine versteckte Botschaft einarbeitete und dem König als „Musicalisches Opfer“ widmete.