Bachkonzert

Bachkonzert 2011 - Programm

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

 

„Ach Gott, wie manches Herzeleid" BWV 58

Kantate für Sopran, Bass, Streicher und Basso continuo

 

„Tritt auf die Glaubensbahn" BWV 152

Kantate für Sopran, Bass, Blockflöte, Oboe, Viola d'amore, Viola da Gamba

und Basso continuo

 

Bachkonzert am 31. Juli 2011

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Plakat Bachkonzert 2011

 

Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kelsterbach ist auch in diesem Jahr wieder „große Kirchenmusik" beim Bachkonzert möglich. Es ist das nunmehr 34. Konzert zu Johann Sebastian Bachs Todestag († 28.7.1750) und findet am Sonntag, dem 31. Juli 2011, um 20 Uhr in St. Martin Kelsterbach statt (seit seiner Begründung durch Rainer Noll im Jahre 1977 unter seiner Leitung).

Auf dem Programm stehen ausschließlich Werke von Johann Sebastian Bach. Neben dem Konzert in c-moll BWV 1060 für Oboe, Violine und Orchester erklingen diesmal drei sogenannte Dialog-Kantaten: „Ach Gott, wie manches Herzeleid" BWV 58, „Tritt auf die Glaubensbahn" BWV 152 und „Selig ist der Mann" BWV 57. In allen drei Werken entfaltet sich ein Zwiegespräch zwischen der bedrängten Seele (Sopran) und dem tröstenden Jesus (Bass). Schließlich entbrennt die Seele in verzückter Jesusminne zu ihrem Geliebten, zu Jesus, der ihr Zuversicht und Trost spendet. Bachs Musik nimmt hier wie selten, inspiriert vom Text,  opernhaft-erotische Züge an. Sicher ist es die uns fremd gewordene barocke Sprache des 18. Jahrhunderts. Aber wer könnte schon der eröffnenden Aussage „Ach Gott, wie manches Herzeleid begegnet mir zu dieser Zeit!" eine inhaltliche Aktualität absprechen? Mit den Worten „Nur Geduld, Geduld, mein Herze, es ist eine böse Zeit!" richtet Jesus (Bass) die niedergedrückte Seele (Sopran) auf und verheißt uns allen „Nur getrost, getrost, ihr Herzen, hier ist Angst, dort Herrlichkeit!".

Einmalig im Schaffen Bachs ist die Besetzung der Kantate „Tritt auf die Glaubensbahn": das Instrumentalensemble besteht neben dem obligaten Continuo aus Blockflöte, Oboe, Viola d'amore und Viola da Gamba.

Im weitesten Sinne thematisieren auch diese Kantaten, wie schon die des Bach-Konzertes 2010, die Situation des Menschen, der sich inmitten von irdischer Not und Bedrängnis nach seligem Frieden, Erfüllung und himmlischer Freude durch Erlösung von Welt, Sünde und Tod sehnt. Sie gehören zur „ars moriendi" („Sterbekunst"), die für den barocken Menschen immer zur rechten „ars vivendi" („Lebenskunst") als Kehrseite gehörte, während wir heute Endlichkeit und Ende eher verdrängen und einem Kult ewiger Jugendlichkeit huldigen. Anders bei Bach, der gerade in diesen Werken zu seiner innigsten und ergreifendsten Tonsprache findet. Und diese ist keineswegs düster und traurig, sondern heiter-verklärt.

Wieder konnten hervorragende Musiker gewonnen werden:

Birgit Völker (Graz), Sopran, Erik Frithjof (Augsburg), Bass, Mainisches Collegium Musicum mit Olaf Joksch (Offenbach), Orgelcontinuo. Leitung: Rainer Noll

 

Eintritt: 10  € im Vorverkauf,  12  € an der Abendkasse

 

Vorverkaufsstellen:   

Kelsterbach:

  • Schreibwaren Hardt, Marktstraße 3
  • A. Eckes, Café Maria, Mönchbruchstraße 45
Wiesbaden:
  • Musikalien Petroll, Marktplatz 5    

Veranstalter: Magistrat der Stadt Kelsterbach und St. Martinsgemeinde

34. Bachkonzert

31.07.2011 - 20:00

34. Bach-Konzert in St. Martin Kelsterbach

Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kelsterbach ist auch in diesem Jahr wieder „große Kirchenmusik" beim Bachkonzert möglich. Es ist das nunmehr 34. Konzert zu Johann Sebastian Bachs Todestag († 28.7.1750) und findet am Sonntag, dem 31. Juli 2011, um 20 Uhr in St. Martin Kelsterbach statt (seit seiner Begründung durch Rainer Noll im Jahre 1977 unter seiner Leitung).

Bach-Kantaten voll freudiger Sehnsucht

(erschienen in: "Kelsterbach aktuell", 30.07.2010)

„Wer den Tod verdrängt, verpasst das Leben."  Dieser Satz des Arztes, Theologen und Bestsellerautors Manfred Lütz könnte als Motto über dem diesjährigen Bach-Konzert in St. Martin stehen. Im wieder liebevoll gestalteten Programmheft, das die Hintergründe von Musik und Texten in brillanter Sprache erhellt, schreibt Noll: „Wir heute verdrängen  eher Endlichkeit und Ende und huldigen einem Kult ewiger Jugendlichkeit. Anders bei Bach..."

Bachkonzert am 25. Juli 2010

Plakat

33. Bach-Konzert in St. Martin Kelsterbach

Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Kelsterbach ist auch in diesem Jahr wieder „große Kirchenmusik" beim Bachkonzert möglich. Es ist das nunmehr 33. Konzert zu Johann Sebastian Bachs Todestag († 28.7.1750) und findet am Sonntag, dem 25. Juli 2010, um 20 Uhr in St. Martin Kelsterbach statt (seit seiner Begründung durch Rainer Noll im Jahre 1977 unter seiner Leitung).

Prächtige Festmusiken standen bei den Jubiläen der vergangenen Jahre auf dem Programm. 2007: 30 Jahre Bach-Konzerte, 2008: 450 Jahre evangelisches Kelsterbach und 40jähriges Dienstjubiläum von Kantor Rainer Noll, 2009: 250. Todesjahr von Bachs Altersgenossen Georg Friedrich Händel.

 

Diesmal wird das Programm dem Anlass gemäß introvertierter sein: Sopran-Solo-Kantate „Mein Herze schwimmt im Blut" BWV 199, Bass-Solo-Kantaten „Ich habe genug" BWV 82 und „Der Friede sei mit dir" BWV 158, Dialog-Kantate „Liebster Jesu, mein Verlangen" BWV 32 für Sopran und Bass. Diese Kantaten thematisieren in innigster Weise die Situation des Menschen, der sich inmitten von irdischer Not und Bedrängnis nach seligem Frieden, Erfüllung und himmlischer Freude durch Erlösung von Welt, Sünde und Tod sehnt. Sie gehören zur „ars moriendi" („Sterbekunst"), die für den barocken Menschen immer zur rechten „ars vivendi" („Lebenskunst") als Kehrseite gehörte, während wir heute Endlichkeit und Ende eher verdrängen und einem Kult ewiger Jugendlichkeit huldigen. Anders bei Bach, über den Albert Schweitzer in seiner Bach-Monographie (S. 147) schreibt: „Sein ganzes Denken war von einem wunderbaren, heiteren Todessehnen verklärt. (...) und nie ist die Sprache seiner Töne so ergreifend, wie gerade in den Kantaten, in denen er die Erlösung vom Leibe dieses Todes predigt."

Festliches Bach-Konzert mit Jagdszenencharakter

Erschienen in "Der Martinsbote", Okt./Nov. 2009

Dachte man, die Pracht der Bach-Konzerte der letzten Jahre sei nicht mehr zu überbieten, so wurde man diesmal im 32. Bach-Konzert eines Besseren belehrt. Schon das Programm an sich ließ „große" Musik erwarten und hätte die Kirche über ihr Fassungsvermögen füllen müssen. Neben Bach war die Musikzusammenstellung besonders Bachs Altersgenossen Händel gewidmet, dessen 250. Todesjahr wir 2009 begehen. Zu ihren Lebzeiten begegneten sie sich nie.

Bachkonzert 2009 - Programm

Das vollständige Programmheft finden Sie unten zum Download.

 

Programm

 

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)

Wassermusik

Satz 1 (Ouvertüre) und Satz 3 (Allegro) HWV 348

 

„Preis der Tonkunst" - „Look Down, Harmonious Saint" HWV 124

Kantate für Sopran, Tenor, Streicher und Basso continuo

Bachkonzert am 26. Juli 2009

32. Bach-Konzert am Sonntag, dem 26. Juli 2009, um 20 Uhr in St. Martin Kelsterbach

Plakat

Bachkonzert 1988

Bachkonzert 2008

 

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

1. Präludium und 2. Fuge e-moll BWV 533

3. „Wenn wir in höchsten Nöten sein" BWV 641*

4. Präludium und 5. Fuge A-dur BWV 536

6. „Herr Christ, der einig Gotts Sohn" BWV 601*


Concerto a-moll BWV 593

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