Wenn man glaubt, nach fast vierzig Jahren Spiel auf der Martinskirchenorgel sei wohl alles gesagt, so hat Kantor Rainer Noll seine Zuhörer am Karfreitag eines Besseren belehrt. Immer wieder wartet dieser kreative Klangzauberer mit neuen Werken und ungeahnten Klängen seiner Orgel auf.
Gleich zu Beginn ein herzzerreißendes Präludium und Fuge f-moll des Bach-Lieblingsschülers Johann Ludwig Krebs mit hochgespannten Akkorden und schmerzlicher Chromatik, ganz aus dem Geiste Bachs geschaffen. Dann mehrere äußerst expressive Werke des Meisters selbst: „O Mensch, bewein dein Sünde groß" Bachwerkeverzeichnis (BWV) 622, „An Wasserflüssen Babylon saßen wir und weinten" BWV 653 (Melodie „Ein Lämmlein geht"), die große, sehr selten zu hörende Bearbeitung „O Lamm Gottes, unschuldig" BWV 656 und „Herzlich tut mich verlangen nach einem sel'gen End" BWV 727 (Melodie „O Haupt voll Blut und Wunden").
Präludium und Fuge f-moll
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
„O Mensch, bewein dein Sünde groß" BWV 622
Lothar Graap (* 1933)
„Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann aus Golgatha"
Wie schon in den vergangenen Jahren, so lädt die St. Martinsgemeinde auch in diesem Jahr wieder zu einer
Musikalischen Meditation zur Todesstunde Jesu
am Karfreitag, dem 02. April 2010,
um 15 Uhr in der
St. Martinskirche zu Kelsterbach.
Wie schon in den vergangenen Jahren, so lädt die St. Martinsgemeinde auch in diesem Jahr wieder zu einer
Musikalischen Meditation zur Todesstunde Jesu
am Karfreitag, dem 10. April 2009, 15 Uhr
30 Jahre Passionsmusiken (1979 - 2009)
Ute von Genat, Alt - Rainer Noll, Orgel
Harald Heilmann (geb. 9. April 1924)
1. Invocation I
2. „Ich habe dich je und je geliebet"
3. Invocation II
Jan Pieter Sweelinck (1562 - 1621)
1. Fantasia chromatica
Samuel Scheidt (1587 - 1654)
Wie schon in den vergangenen Jahren, so lädt die St. Martinsgemeinde auch in diesem Jahr wieder zu einer
Musikalischen Meditation zur Todesstunde Jesu
am Karfreitag, dem 10. April 2009,
um 15 Uhr in der
St. Martinskirche zu Kelsterbach.